MerceqHandbuch
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11 · Hintergrundvorgänge und Merceq-Werkzeuge verwalten

Wie läuft der Scan nach Bildfehlern im Hintergrund ab?

Merceq scannt einige Bildprobleme automatisch im Hintergrund: Momente mit Fokusverlust (einschließlich der Fokussuche am Anfang der Aufnahme) und verwackelte Bereiche. Dafür musst du keinen zusätzlichen Schalter aktivieren.

  • Der Scan läuft mit der niedrigsten Priorität. Wenn Sense oder ein anderer umfangreicher Vorgang startet, hat dieser Vorrang.
  • Wenn du Sense pausierst, einen Vorgang stoppst, der Akkuschwellenwert erreicht wird oder ein Import oder Zurücksetzen läuft, wartet auch der Scan. Danach fährt er mit dem Clip fort, an dem er aufgehört hat.
  • In der Maschine gibt es keine eigene Vorgangszeile für diesen Scan.
  • Normalerweise wird jeder Clip einmal gescannt. Wenn sich der Videoinhalt ändert, wird er erneut gescannt.

Folgende Clips werden nicht gescannt:

  • Aufnahmen, die länger als 30 Minuten sind.
  • Clips ohne Bild, mit nicht lesbarer Dauer oder ohne erstellbare Vorschau.
  • Dateien auf nicht verbundenen Laufwerken, nicht erreichbare Dateien und Dateien in iCloud, die noch nicht auf den Mac geladen wurden.

Der Scan schneidet oder verändert keine Videos. Die gefundenen Probleme siehst du als feine Markierungen auf der Timeline der Videovorschau. Wenn du auf eine Markierung zeigst, kannst du den problematischen Bereich lesen, zum Beispiel „0:03–0:05 · Verwacklung“. Beim Export kannst du diese Informationen mit der Option Fehler als Markierungen hinzufügen auch ins Schnittprojekt übernehmen. Weitere Informationen findest du unter Abschnitt 4 — Die besten Momente im Clip auswählen und Abschnitt 8 — Deine Auswahl exportieren.